Vita

Alissa Kolbusch studierte Bühnenbild an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg bei Prof. Wilfried Minks.  dann entwarf  sie ihre ersten eigenen Bühnen- und Kostümbilder am Bochumer Schauspielhaus,u.A. für Leander Haussmann und Dimiter Gottscheff. Sie machte die Bühne für zahlreiche Inszenierungen von Gil Mehmert in Bochum, München, Essen, am Musiktheater im Revier und am Deutschen Theater in Berlin und entwarf außerdem das Szenenbild für den Spielfilm „Aus der Tiefe des Raumes“ in der Regie von Gil Mehmert.

Zwischen 2008 und 2014 arbeitete sie mit dem Regisseur Nicolai Sykosch am Bremer Theater und am Staatstheater Braunschweig, u.A. Bühne und Kostüme für „Cafe Umberto“ ( eingeladen zu den Mühlheimer Theatertagen )  „Der nackte Wahnsinn“ , „König Ödipus“ und „Im Westen nichts Neues“ , sowie die Bühne für die Trilogie „Heldenleben“.

2015 und 2016  arbeitete sie als Kostümbildnerin mit dem irischen Regisseur Gavin Quinn am Theater Bonn zusammen und übernahm am Düsseldorfer Schauspielhaus die Ausstattungen für „Die Schöne und das Biest“ 2012 Regie: Marc Prätsch und 2016  „Der Revisor“ in der Regie von Linus Tunstroem. Für den Regisseur Nurkan Erpulat entwarf sie 2015 -2017 die Bühnenbilder für „Onkel Wanja“ und „Love it or leave it“  am Maxim Gorki Theater, die Bühne für die Produktion „HIOB“ am Staatsschauspiel Dresden und 2018 die Bühne für “ Lö Grand Bal Almanya“und „Jugend Ohne Gott“ am  Maxim Gorki Theater.

 2020 entwarf sie die Kostüme für die Produktion „Fidelio“ an der Oper Bonn, Regie: Volker Lösch und die Bühnenbilder für „Der Palast“und „The West“ an der Berliner Volksbühne, sowie für „Hyperreal“ am Düsseldorfer Schauspielhaus in der Regie von  Constanza Macras. 

Von 2017 bis August 2026 ist sie Ausstattungsleiterin am Maxim Gorki Theater und machte dort die Bühne für die zum Theatertreffen 2022 eingeladenen Produktionen SLIPPERY SLOPE ( Regie Yael Ronen) und UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN ( Regie Hakan S. Mican ) , sowie weitere zahlreiche Inszenierungen von Hakan Savas Mican, wie zB BERLIN ORANIENPLATZ, MUTTERSPRACHE MAMELOSCHN, VATERMAL und BERLIN KARL- MARX-PLATZ.